Sicherheut neu denken

Logo Sicherheit neu denkenDie Evangelische Landeskirche in Baden hat 2018 ein Szenario entwickelt, wie – im positiven Fall - analog zum Ausstieg aus der fossilen Energiegewinnung bis zum Jahr 2040 ein Umstieg aus der militärischen in eine zivile Sicherheitspolitik gelingen könnte.

Grundlage des Szenarios „Sicherheit neu denken“ waren u. a. die Berichte der Bundesregierung zur Umsetzung des Aktionsplans „Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung“. Das Szenario zeigt auf, wie die vielfältigen bereits bestehenden Ansätze für eine zivile Sicherheitspolitik zukünftig konsequent weiter ausgebaut werden können.

Das Szenario beschreibt folgende fünf Pfeiler ziviler Sicherheitspolitik: 1. Gerechte Außenbeziehungen 2. Nachhaltige Entwicklung der EU-Anrainerstaaten 3. Teilhabe an der internationalen Sicherheitsarchitektur 4. Resiliente Demokratie 5. Konversion der Bundeswehr und der Rüstungsindustrie.

Eingetreten ist das ebenfalls beschriebene Negativszenario: Es wird Krieg geführt in Europa und es wird hochgerüstet. Verständigung und Rüstungskontrolle werden außer Acht gelassen. Die erste Aufgabe ist es jetzt, den Ukrainekrieg zu beenden – hinein in eine stabile zivile Ordnung gemeinsamer Sicherheit in ganz Europa unter Einbeziehung Russlands. Dazu hat die „Initiative Sicherheit neu denken“ ein aktualisiertes Positiv-Szenario Europa vorgelegt.

Die Bonhoeffer-Niemöller-Stiftung arbeitet in der Initiative Sicherheit neu denken sicherheitneudenken.de mit und unterstützt sie; ebenso das Jugendnetzwerk Peace für Future peace4future.de.